MEG – Erweiterung des Genfer Museums für Völkerkunde

Typ des Gebäudes:
Museum
Besitzer:
Stadt Genf
Adresse:
Boulevard Carl-Vogt 65-67, Genf
Jahr(e) der Ausführung der Arbeiten:
11.2013 - 09.2014

Präsentation des Gebäudes

Das Genfer Museums für Völkerkunde Genf (Musée d’ethnographie de Genève, MEG) besteht heute aus zwei Gebäuden, zum einen aus der ehemaligen Carl-Vogt-Schule, in der das Museum 1941 gegründet wurde, und zum anderen aus einem neuen Anbau, der zwischen 2010 und 2014 errichtet wurde. Der neue Erweiterungsbau, entworfen von Graber Pulver Architekten AG, ergänzt die 3589 m2 des alten Gebäudes um 6921 m2. Um diesen Platz zu gewinnen, wurde beschlossen, das Untergeschoss der Esplanade vor dem alten Gebäude zu nutzen, um die Ausstellungsräume (mehr als 2000 m2), ein Auditorium (250 Plätze), Seminarräume, verschiedene technische Räume und Lagerräume unterzubringen. Das neue, oberirdische Volumen wird als Empfangsbereich für die Öffentlichkeit dienen, mit Empfangshalle, Cafeteria, Shop, Gastronomie und Werkstätten für Kulturvermittlung sowie einer Bibliothek-Mediathek.

Notbeleuchtungskonzept

Das Notlichtkonzept für dieses Museum basiert auf dem Einsatz von 5 Energieschränken mit mehr als 200 Leuchten. Ein Vorteil des Einsatzes von Energieschränken in diesem Projekt ist die Möglichkeit, die Notbeleuchtung direkt aus den vorhandenen Leuchten des Eigentümers zu versorgen, sowie eine besonders wartungsarme Lösung für eine Notlichtanlage dieser Grösse.
Die im Gebäude installierten Beleuchtungskörper wurden so gewählt, dass sie so unauffällig wie möglich sind und im Falle einer Evakuierung ihre volle Wirkung entfalten.

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